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Devotionalien aus dem Heiligtum von Lourdes.

Ostern, Fest des Lebens, das stärker ist als alles andere

Artikel veröffentlicht am 22/07/2025 in der Kategorie : Religiöse Nachrichten
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Im christlichen Glauben gibt es einen Schrei, einen Atemzug, ein Licht, das die Jahrhunderte und die Herzen durchdringt: Christus ist auferstanden. Das ist das Herz von allem. Und dieses Herz schlägt an Ostern besonders stark. Doch dieses Fest ist nicht nur eine religiöse Erinnerung. Es ist viel mehr als nur ein liturgischer Moment unter vielen anderen. Ostern ist das Fest des Lebens. Nicht nur das Leben, das im Frühling neu beginnt, sondern das Leben, das triumphiert, das Leben, das sogar nach dem Tod wiedergeboren wird, das Leben, das stärker ist als alles andere.

Was wäre, wenn wir es wagen würden, wirklich zu glauben, dass dieses Versprechen uns heute betrifft? Dass es nicht nur ein altes Ereignis ist, sondern eine Lebenskraft, die unsere Gegenwart verwandeln kann.

Ostern kommt mitten in unsere Nächte


Die Osterbotschaft wird nicht in einem wolkenlosen Himmel geboren. Sie entspringt aus einem Grab. Sie wird in einer Nacht der Trauer, des Schweigens und des Unverständnisses geboren. Die Jünger haben alles verloren. Der, an den sie geglaubt hatten, ist am Kreuz gestorben. Was bleibt, sind Angst, Isolation und verschlossene Türen. Und doch bricht genau hier, an diesem Ort, das Licht hervor. Nicht mit einem lauten Knall, sondern in den leisen Morgenstunden des dritten Tages. Das Grab ist leer. Etwas Unvorstellbares ist gerade geschehen.

Diese Geburt in der Nacht ist das, was Ostern so nah an uns heranbringt. Denn auch wir haben unsere Nächte. Unsere Trauer, unser Scheitern, unsere Erschöpfung. Und genau dort, in diesen Bereichen, die wir für tot halten, kommt Gott, um das Leben hervorzubringen. Er überspringt unsere Schmerzen nicht. Er geht mit uns durch sie hindurch. Und eines Tages lässt er eine Morgendämmerung aufgehen.


Ein Sieg der Liebe über die Angst


Das, was an Ostern besiegt wird, ist nicht nur der physische Tod. Es ist alles, was das Leben in uns erstickt: Hass, Lüge, Gewalt, Ungerechtigkeit, Angst. Als Jesus aufersteht, kehrt er nicht mit Rache oder Groll zurück. Er kehrt mit Frieden zurück. Er sagt zu den Seinen: "Friede sei mit euch". Er zwingt nichts auf. Er gibt. Er richtet auf. Er öffnet sie. Sein Sieg ist der Sieg einer Liebe, die nicht nachgibt, auch nicht angesichts von Ablehnung oder des Kreuzes. Eine Liebe, die bis zum Ende geht, ohne Bedingungen.

Diese Kraft ist es, die wir an Ostern feiern: eine Liebe, die niemals stirbt, eine Liebe, die stärker ist als der Tod selbst. Und diese Kraft ist nicht nur einigen wenigen perfekten Gläubigen vorbehalten. Sie wird jedem Menschen kostenlos angeboten, genau dort, wo er steht. Wir können aus ihr schöpfen, an sie glauben und uns auf sie stützen. Sie ist da, heute.


Ein Aufruf, anders zu leben


Ostern ist nicht nur eine innere Freude. Es ist auch ein Aufruf, aufzustehen, sich wieder auf den Weg zu machen und dieses neue Leben in den konkreten Alltag zu tragen. Zeuge der Auferstehung zu sein, bedeutet nicht, auf alles eine Antwort zu haben. Es bedeutet, anders zu leben. Es bedeutet, zu vergeben, wenn es nicht leicht ist. Es bedeutet, inmitten der Ungewissheit zu hoffen. Es bedeutet, Gesten des Friedens, der Wahrheit und der Aufmerksamkeit zu setzen. Es bedeutet zu glauben, dass keine Situation starr ist, dass keine Person verloren ist, dass keine Nacht ewig dauert.

Ostern fordert uns auf, auch wir zu Trägern des Lebens zu werden. Nicht in großen Verkündigungen, sondern in den kleinen Taten des Alltags. Ein sanfterer Blick. Ein Wort, das tröstet. Ein stilles Gebet. Eine ausgestreckte Hand. Die Auferstehung geht oft über ganz einfache Wege.


Ein Fest für heute und für immer


An jedem Osterfest sagt die Kirche erneut, dass das Leben gesiegt hat. Und diese Verkündigung erreicht unsere verwundete Welt, unsere unruhige Welt, die nach Sinn, Hoffnung und Licht sucht. Es geht nicht darum, vor den schmerzhaften Realitäten zu fliehen, sondern sie mit einer anderen Kraft zu bewohnen. Die des lebendigen Christus. Die eines Lebens, das nicht erlischt. Die einer Gegenwart, die uns bis in unsere Dunkelheit begleitet.

Das ist es nämlich, was Ostern im Grunde ausmacht: die Gewissheit, dass es immer einen Ausweg gibt, immer ein Licht, immer einen Weg. Selbst wenn alles verloren scheint.


Schlussfolgerung


Ostern ist weit mehr als eine Tradition oder ein religiöses Fest. Es ist das schlagende Herz des christlichen Glaubens. Es ist die tiefe Freude, die durch nichts ausgelöscht werden kann. Es ist die Ankündigung, dass das Leben, das wahre, das volle, stärker ist als alles andere: stärker als die Angst, stärker als das Leiden, stärker als der Tod. Diese Freude, sie kommt nicht aus einer Illusion. Sie kommt von einem leeren Grab, von einer unendlichen Liebe, von einem Gott, der die Lebenden aufrichtet.

Was wäre, wenn wir dieses Jahr dieses Licht ein wenig mehr in uns eindringen ließen? Wenn wir Ostern als das Fest eines Anfangs begrüßen würden, eines neuen Lebens, auch wenn es noch so unscheinbar, noch so zerbrechlich ist? Denn selbst eine winzige Flamme reicht aus, um die Nacht zu vertreiben. Und die Auferstehung beginnt dort.


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