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Devotionalien aus dem Heiligtum von Lourdes.

3 innere Haltungen, um Jesus bis zum Ende zu folgen

Artikel veröffentlicht am 22/07/2025 in der Kategorie : Religiöse Nachrichten
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Nachfolge Jesu bedeutet nicht einfach, an ihn zu glauben. Es bedeutet, mit ihm zu gehen. Hinter ihm hergehen. Ihm zuzuhören, ihn nachzuahmen, ihn zu lieben. Und dieser Weg wird manchmal anspruchsvoll. Er beginnt oft mit dem Schwung der Begeisterung, wie am Palmsonntag, aber er setzt sich fort in der Nacht des Gartens, in der Stille des Prozesses, in der Last des Kreuzes. Jesus bis zum Ende zu folgen, bedeutet, sich bereit zu erklären, mit ihm durch das hindurchzugehen, was unverständlich, ungerecht und schmerzhaft erscheint.

Aber Jesus verlangt nicht das Unmögliche. Er will keine spirituellen Helden. Er sucht nach offenen Herzen. Nach wahren Herzen. Herzen, die bereit sind. Jesus bis zum Ende nachzufolgen bedeutet nicht, alles perfekt zu machen, sondern Gott in uns wirken zu lassen. Und dabei können uns bestimmte innere Haltungen helfen. Hier sind drei einfache, aber tiefgreifende Einstellungen, um auf diesem Weg durchzuhalten.


Die Demut, klein zu bleiben


Die Nachfolge Jesu bis zum Ende beginnt mit einer einfachen Erkenntnis: Ich bin nicht stärker als die Jünger. Wie sie bin ich zu aufrichtigen Versprechungen fähig - und zu schnellem Vergessen. Wie sie kann ich sagen: "Ich werde dir überallhin folgen", und fliehen, wenn der Wind sich dreht. Wie sie habe ich Angst. Ich bin zerbrechlich. Und doch ist es mit Herzen wie den unseren, mit denen Jesus voranschreiten will.

Demut ist keine Selbstverachtung. Sie ist eine gelebte Wahrheit. Es bedeutet, zu akzeptieren, ein lernender Jünger zu sein. Nicht alles zu verstehen. Manchmal zu fallen. Aber wieder aufzustehen. Demut bedeutet auch, sich nicht von sich selbst entmutigen zu lassen. Es bedeutet zu wissen, dass Gott uns besser kennt als wir uns selbst, und dass er uns trotz unserer Schwächen weiterhin ruft.

Als Jesus Petrus nach dessen Verleugnung ansieht, ist es kein vorwurfsvoller Blick. Es ist ein Blick der Liebe. Ein Blick, der aufrichtet. Die Demut ermöglicht es, diesen Blick zu empfangen, ohne zu fliehen. Zu sagen: "Herr, ich habe dich im Stich gelassen, aber ich will dir immer noch folgen."


Treue in den kleinen Dingen


Die Nachfolge Jesu bis zum Ende entscheidet sich nicht nur in den großen Entscheidungen. Es entscheidet sich vor allem in den kleinen Loyalitäten des Alltags. Ein Gebet, das in der Müdigkeit gesprochen wird. Eine Vergebung, die gegeben wird, ohne dass darum gebeten wurde. Ein diskreter, unsichtbarer Akt der Liebe, der allein Gott dargebracht wird.

In diesen kleinen Gesten baut sich der Glaube auf. Hier wird unsere Beziehung zu Christus wahr, fest und verkörpert. Treue muss nicht spektakulär sein. Sie muss beständig sein. Sie muss still sein. Präsent.

Maria, am Fuße des Kreuzes, sagt nichts. Sie tut nichts Außergewöhnliches. Sie ist einfach da. Ist präsent. Bis zum Ende. Und das ist genug. Einfach nur da sein. Zu halten. Zu begleiten. Das ist nicht nichts. Es ist im Grunde vielleicht die stärkste Haltung.

In Momenten, in denen der Glaube zu erlöschen scheint, in denen das Gebet schwierig wird, in denen Gott weit weg zu sein scheint, wird diese stille Treue zu einem wertvollen Angebot. Sie sagt: "Ich spüre dich nicht mehr, aber ich bleibe." Und in diesem einfachen "Ich bleibe" ist alles enthalten.


Vertrauen inmitten des Unverständlichen


Es gibt Momente, in denen die Nachfolge Jesu uns in Bereiche führt, die wir nicht verstehen. Warum das Leiden? Warum das Schweigen? Warum die Ungerechtigkeiten? Warum das Kreuz? Jesus selbst schrie am Kreuz: "Mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Dieser Schrei kommt nicht aus einem Zweifel. Er kommt aus einem echten Leiden, das in einem radikalen Vertrauen gelebt wurde.

Vertrauen bedeutet nicht, alles zu verstehen. Es bedeutet, standhaft zu bleiben, wenn man nichts mehr versteht. Es bedeutet zu glauben, dass Gott auch in der Nacht noch da ist. Es bedeutet zu glauben, dass die Liebe auch in der Stille weiterwirkt.

Jesus bis zum Ende zu folgen, bedeutet manchmal, zu akzeptieren, dass man durch die Nacht geht. Aber es bedeutet, mit ihm zu gehen. Es bedeutet nicht, allein zu gehen. Es ist ein Voranschreiten mit dem, der den Abgrund bereits überquert hat. Und der einen Durchgang geöffnet hat.

Vertrauen kann nicht an einem Tag aufgebaut werden. Es muss empfangen werden. Es wird kultiviert. Es wird im Gebet geflüstert. Es wird in den Stürmen gelernt. Und es wird nach und nach zu einem inneren Frieden, der nicht von den Umständen abhängt.


Schlussfolgerung


Jesus bis zum Ende zu folgen, erfordert keine Heldentaten. Er verlangt ein wahres Herz. Ein demütiges. Ein treues. Vertrauensvoll. Jesus sucht keine perfekten Jünger. Er sucht Herzen, die lieben wollen. Seelen, die bereit sind, zu gehen, auch langsam, auch mit Zweifeln, aber mit ihm.

Demut, Treue, Vertrauen sind wie drei innere Säulen. Drei Wege, um tiefer in das Evangelium einzutreten. Drei Wege, die nicht nur zum Kreuz führen, sondern auch zur Auferstehung. Denn wer mit Jesus in der Nacht geht, wird eines Tages das Licht des Morgens sehen. Und es wird ein Licht sein, das nichts mehr auslöschen kann.


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