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Devotionalien aus dem Heiligtum von Lourdes.

Fastenzeit: Wie kann ich in meinem Alltag Platz für Gott schaffen?

Artikel veröffentlicht am 22/07/2025 in der Kategorie : Religiöse Nachrichten
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Gott drängt sich niemals auf. Er klopft sanft an die Tür unseres Herzens, aber er wartet darauf, dass wir ihm öffnen. Die Fastenzeit ist eine besondere Zeit im Jahr, in der wir uns aufgerufen fühlen, ihm ein wenig mehr Raum zu geben. Nicht, um sich das Leben zu erschweren oder neue Verpflichtungen aufzuerlegen, sondern um sich auf das Wesentliche zu besinnen. Denn Gott ist nicht weit weg, er ist bereits da. Er wartet nur darauf, dass wir ihm inmitten unserer oft vollen, gehetzten und zerstreuten Tage ein wenig mehr Raum geben. Wie können wir also Gott konkret in unserem Alltag Raum geben?

Mit einem kleinen inneren "Ja" beginnen


Gott Platz zu machen, beginnt mit einer Absicht. Ein kleines, inneres "Ja", das einfach, aber aufrichtig ist. Dabei geht es nicht um die Menge an Gebeten, sondern um ein offenes Herz. Man kann ihm schon am Morgen sagen: "Herr, ich schenke dir diesen Tag. Bleib bei mir." Diese kleine, unauffällige, aber wahre innere Geste wird wie ein Schlüssel: Sie öffnet unser Herz für seine Gegenwart.


Stille Momente finden


Die Stille ist selten, aber kostbar. Selbst inmitten des Lärms können wir kleine Pausen schaffen. Die Augen für ein paar Sekunden schließen. Einen Bildschirm ausschalten, um der Stille zu lauschen. Langsam atmen und sich daran erinnern, dass Gott da ist. Es kommt nicht auf die perfekte Stille an, sondern auf die Aufmerksamkeit, die man ihr schenkt. Und in diesen Momenten spricht Gott, sanft, anders.


Gott in einfache Gesten integrieren


Gott ist in den kleinen Dingen zu finden. Im Geschirr, das mit Liebe gemacht wird. In dem Blick, den man jemandem schenkt. In der Tatsache, dass man seine Arbeit mit Sorgfalt erledigt. Indem wir ihm diese Gesten darbringen, werden selbst die banalsten Dinge zum Gebet. Es geht nicht darum, alles umzuwandeln, sondern darum, das, was man tut, mit einem auf ihn gerichteten Herzen zu tun. Dann wird der Glaube lebendig.


Einen Vers lesen und ihn bei sich tragen


Manchmal reicht ein Vers für einen ganzen Tag. Man kann ihn morgens lesen, auf einen Zettel schreiben oder ihn einfach im Kopf behalten. Dieser Vers wird zu einem Licht im Tag, zu einem inneren Bezugspunkt. Er bringt uns zu Gott zurück, wenn wir uns ein wenig verirren. Es ist eine einfache, aber kraftvolle Art, mit ihm in Verbindung zu bleiben.


Aufmerksam sein für die Menschen, die uns begegnen


Gott geht oft durch andere hindurch. Ein Lächeln, das ausgetauscht wird, ein Wort, das gegeben wird, ein Dienst, der geleistet wird. Gott Platz zu machen, bedeutet auch, anderen Platz zu machen. Sich dafür entscheiden, ein wenig mehr zu lieben, ein wenig besser zuzuhören, ein wenig schneller zu vergeben. Und in dieser Offenheit ist es Gott, den man aufnimmt, auch ohne sich dessen bewusst zu sein.


Schlussfolgerung


Gott Platz zu machen bedeutet nicht, noch etwas in unsere ohnehin schon vollgepackten Tage zu packen. Es ist vielmehr eine andere Art, das zu leben, was wir bereits leben. Es bedeutet, Gott in das einzuladen, was bereits existiert, ihm eine Ecke unseres Herzens, unserer Zeit und unserer Stille zu öffnen. In der Fastenzeit kann diese kleine Bewegung der Öffnung unseren Alltag verändern. Und in diesen Platz, den wir ihm überlassen, kommt Gott, unauffällig, bescheiden, aber kraftvoll.


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