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Devotionalien aus dem Heiligtum von Lourdes.

5 Gesten, um das Herz auf die Auferstehung vorzubereiten

Artikel veröffentlicht am 22/07/2025 in der Kategorie : Gebete
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Während die Tage der Fastenzeit fortschreiten, zeichnet sich langsam der Horizont der Auferstehung ab. Ostern rückt näher, und mit ihm dieses unglaubliche Versprechen: Das Leben ist stärker als der Tod. Doch diese Freude ist keine Emotion, die man an dem Tag auslöst, an dem es soweit ist. Sie ist ein innerer Weg, eine Vorbereitung des Herzens. Um das Licht von Ostern vollständig zu empfangen, muss man manchmal durch dunkle Zonen gehen, loslassen, was belastet, Räume öffnen, damit Gott dort das Leben neu entstehen lassen kann. Hier sind fünf einfache, tiefgründige und konkrete Gesten, um das Herz auf diese kommende Auferstehung vorzubereiten.

Eine Wunde in Gottes Händen hinterlassen


Wir alle tragen Wunden. Einige sind alt, andere jünger. Es geht nicht darum, sie zu vergessen oder zu leugnen, sondern darum, sie in die Hände des Auferstandenen zu legen. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um innerlich eine Wunde, einen Schmerz, eine Traurigkeit zu benennen, und sagen Sie zu Gott: "Ich weiß nicht, wie ich sie heilen kann, aber ich vertraue sie dir an." Diese Geste mag winzig erscheinen, aber sie eröffnet einen Weg des Lebens. Die Auferstehung beginnt oft dort, wo man glaubt, dass nichts mehr möglich ist.


Entscheiden Sie sich, zu vergeben oder um Vergebung zu bitten


Vergebung ist ein Übergang. Eine Schwelle, die überschritten werden muss. Sie hängt nicht immer von einem anderen ab, sondern beginnt in einem selbst. Ein verletzendes Wort, eine Abwesenheit, ein Schweigen verzeihen. Oder den Mut haben, eine Schuld einzugestehen, eine Verletzung, die man verursacht hat. Diese Gesten sind anspruchsvoll, aber sie befreien. Sie lösen das, was einengt. Sein Herz auf die Auferstehung vorzubereiten bedeutet auch, eine Bresche in die Mauern des Grolls oder der Scham zu schlagen. Auch hier ist es Gott, der sanft und geduldig durch unseren Willen zum Frieden wirkt.


Zurück zum Wesentlichen im Alltag


Angesichts des nahenden Osterfestes können wir uns dafür entscheiden, ein wenig Platz in unseren Tagen zu schaffen: weniger Lärm, weniger Hektik, weniger Zerstreuung. Das kann eine Bildschirmzeit weniger sein, eine einfachere Mahlzeit, eine Aufgabe, die mit Langsamkeit und Präsenz erledigt wird. Diese Geste muss nicht spektakulär sein. Sie sagt einfach: "Ich möchte tiefer leben, mehr mit dir, Herr, verbunden sein". Und in dieser Rückbesinnung auf das Wesentliche beginnt etwas wieder zu atmen. Das Herz wird leichter und bereitwilliger, das Licht zu empfangen.


Jemandem zuwenden


Manchmal kann ein einfacher Anruf, ein Besuch, eine Nachricht eine Bresche in die Einsamkeit des anderen schlagen. Sein Herz auf die Auferstehung vorzubereiten, bedeutet auch, sich für Beziehungen zu öffnen. Gott erreicht uns durch die Gesichter, denen wir begegnen. Eine Geste der Aufmerksamkeit, der Versöhnung, des Zuhörens wird zu einem Akt der gemeinsamen Auferstehung. Nicht wir sind es, die den anderen retten, sondern es ist Gott, der durch uns hindurchgeht. Und das gibt dem Glauben einen sehr konkreten Geschmack.


Ein inneres Licht anzünden


In der Osternacht wird eine Flamme weitergegeben. Das ist mehr als ein Symbol: Es ist das Leben, das wiedergeboren wird, der Glaube, der erwacht, die Hoffnung, die wieder Atem schöpft. Schon vor dieser Nacht kann man jeden Tag ein kleines inneres Licht anzünden: einen Vers lesen, sich für etwas bedanken, im Gebet ein Anliegen vorbringen. Das sind wie kleine Flammen, die in der Erwartung entzündet werden. Sein Herz auf die Auferstehung vorzubereiten, bedeutet zu glauben, dass das Licht zurückkehrt, auch wenn es noch zerbrechlich ist.


Schlussfolgerung


Die Auferstehung wird nicht nur mit Gesang und Glocken erlebt. Sie wird in der Stille des Herzens, im Vertrauen und in kleinen, einfachen, aber wahren Gesten vorbereitet. Gott sucht nicht nach großen Heldentaten: Er wartet auf offene Herzen. Diese fünf Gesten, die demütig in unserem Alltag gesetzt werden, sind wie Samenkörner. Und am Ostermorgen, in der großen Stille des offenen Grabes, wird Gott das, was wir im Glauben gesät haben, zum Blühen bringen. Denn er ist es, und er allein, der alles neu macht.


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