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Leo XIV.: Erste pastorale Gesten, Audienzen und Eröffnungsmessen

Artikel veröffentlicht am 12/09/2025 in der Kategorie : Religiöse Nachrichten
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Ein Pontifikatseintritt im Zeichen der Einfachheit

Kaum gewählt, überraschte Papst Leo XIV. mit der Nüchternheit und Tiefe seiner ersten Gesten. Weit entfernt von einer feierlichen Inszenierung oder einer Demonstration von Autorität zog er Diskretion, stilles Gebet und eine zutiefst brüderliche Haltung gegenüber der auf dem Petersplatz versammelten Menge vor. Noch bevor er sprach, lud er alle ein, für ihn zu beten, und verneigte sich lange in Stille.

Diese Eröffnungsgeste gab den Ton für ein Pontifikat an, das sich auf die evangelische Demut und die Abhängigkeit von der Gnade konzentriert. Indem er sich dafür entschied, eher als "Bischof von Rom" denn als "Heiliger Vater" bezeichnet zu werden, erinnerte Leo XIV. an das Wesen seines Amtes: zu dienen, nicht zu herrschen, und mit dem Volk Gottes zu wandeln, nicht über ihm.

Eine von Brüderlichkeit geprägte Eröffnungsmesse

Am Tag der Eröffnungsmesse zelebrierte Leo XIV. auf dem Vorplatz des Petersdoms, umgeben von Tausenden von Gläubigen aus der ganzen Welt. Die Liturgie blieb zwar der römischen Tradition treu, war jedoch von mehreren bedeutenden Entscheidungen geprägt: eine kurze und klare Predigt, starke Gesten (wie die verlängerte Einladung zum Frieden) und eine besondere Aufmerksamkeit für die Armen, Migranten und Kranken, die in den ersten Reihen platziert wurden.

In seiner Predigt erinnerte er an die Worte Jesu: "Ich bin unter euch als der, der dient." Er forderte die Kirche auf, wieder ein sichtbares Zeichen der Zärtlichkeit Gottes zu werden, indem sie aus ihrer institutionellen Logik ausbricht und zum lebendigen Herzen des Evangeliums zurückfindet.

Sein liturgischer Stil, ohne Emphase, aber tief beseelt, berührte die Herzen. Viele waren beeindruckt von der Sanftheit seines Blicks, der Langsamkeit seiner Gesten und dem langen stillen Gebet nach der Kommunion - wie ein Aufruf, alles wieder auf Christus auszurichten.


Audienzen den Vergessenen zugewandt

In den Tagen nach seiner Wahl reihte Leo XIV. eine Audienz an die andere, jedoch nicht in der üblichen Reihenfolge. Zunächst empfing er eine Gruppe von Häftlingen aus einer italienischen Strafvollzugsanstalt. Jedem schüttelte er die Hand, hörte sich ein paar Worte an und überreichte ein kleines Holzkreuz. Er sagte zu ihnen: "Gott sperrt euch nicht ein. Er sucht euch."

Anschließend begrüßte er in der Aula Paul VI. Flüchtlinge, Obdachlose und kranke Kinder. Fernab von jedem Protokoll setzte er sich auf dieselbe Ebene, nahm sich die Zeit, mit jedem zu sprechen und einfache Gesten zu setzen: eine Berührung, ein Segen, ein geflüstertes Gebet.

Diese Entscheidung, sein Pontifikat an der menschlichen Peripherie zu beginnen, sendete eine starke Botschaft: Das Zentrum der Kirche ist dort, wo die Menschen leiden, nicht in den Korridoren der Macht.


Klare Worte und ein unverblümter Stil

Bereits in seinen ersten Ansprachen bekräftigte Leo XIV. einen nüchternen, klaren, pastoralen Sprachstil. Er sucht weder den Effekt noch die Formel, sondern die Wahrheit in der Liebe. In seiner ersten Generalaudienz sprach er von der christlichen Freude als einem "diskreten Feuer, das man nicht immer sieht, das aber die Seele wärmt, wenn sie durch die Nacht geht".

Er forderte die Gläubigen auf, sich nicht vor schwierigen Zeiten zu fürchten, sondern zu Christus zurückzukehren, der im Evangelium lebt, und Glaube und Liebe nie zu trennen. Er betonte, dass die erste Reform der Kirche im Herzen und nicht in den Strukturen beginne.


Neuer Wind in der Kontinuität

Während er sich in einer gewissen Kontinuität mit seinen Vorgängern insbesondere Franziskus, Benedikt XVI. und Johannes Paul II. bewegt, bekräftigt Leo XIV. bereits seinen eigenen Ton: den eines Hirten, der in der Spiritualität verwurzelt ist, vom Wort Gottes begeistert ist, vom heiligen Augustinus bewohnt wird und entschlossen ist, nahe bei den Armen zu leben.

Seine ersten Gesten sind nicht anekdotisch: Sie zeichnen eine klare spirituelle Linie, die aus Entblößung, Barmherzigkeit, Einfachheit und Tiefe besteht. Für ihn besteht die Mission des Papstes nicht darin, zu glänzen, sondern Christus zu reflektieren, so wie eine Kerze das Feuer reflektiert, ohne so zu tun, als wäre sie es.

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