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Devotionalien aus dem Heiligtum von Lourdes.

Wie kann man Maria im Monat Mai ehren?

Artikel veröffentlicht am 05/09/2025 in der Kategorie : Unsere Liebe Frau von Lourdes
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Der Monat Mai ist seit Jahrhunderten der Jungfrau Maria gewidmet. Er ist eine besondere Zeit im geistlichen Leben der Kirche, ein Monat, den die Gläubigen als einen Weg des Herzens und des Glaubens zur Mutter Gottes leben können. Maria in diesem Monat zu ehren bedeutet nicht nur, die Gebete zu vervielfachen, sondern eine lebendige, vertrauensvolle und liebevolle Beziehung mit derjenigen einzugehen, die uns zu ihrem Sohn führt. Durch einfache Gesten, Familienrituale, Gebetszeiten oder Opfergaben kann jeder Maria die Ehre erweisen und seinen christlichen Glauben vertiefen.

1. Eine Marienecke zu Hause einrichten

Eine konkrete und schöne Möglichkeit, Maria zu ehren, ist es, in einer Ecke des Hauses einen kleinen Marienaltar einzurichten. Das kann ein Tisch oder eine Fensterbank sein, die mit einer Statue oder einem Bild der Muttergottes, einer Kerze, frischen Blumen und einer Bibel geschmückt ist.

Dieser Ort wird zu einem visuellen Orientierungspunkt, einem Raum des Friedens und einem Aufruf zum täglichen Gebet. Kinder können sich beteiligen, indem sie Zeichnungen dort ablegen oder eine Blume pflücken, um sie Maria zu schenken. Dies ist eine einfache Art, den Alltag zu heiligen und an die diskrete und mütterliche Präsenz Marias im Familienleben zu erinnern.

2. Den Rosenkranz oder ein Geheimnis jeden Tag beten

Der Rosenkranz ist das Mariengebet par excellence. Der Monat Mai bietet die Gelegenheit, dieses meditative Gebet wiederzuentdecken, das sich auf die Geheimnisse des Lebens Christi konzentriert, die mit dem Blick Marias gelebt werden. Man kann sich dafür entscheiden, einen ganzen Rosenkranz oder einfach jeden Tag ein Dutzend zu beten und dabei ein bestimmtes Geheimnis zu meditieren.

Diese Gebetszeit kann allein, mit der Familie oder in einer Gruppe erlebt werden. Wichtig ist die Regelmäßigkeit, die Absicht des Herzens und das Anbieten dieser Zeit als spirituellen Blumenstrauß für die Jungfrau Maria.

3. Maria einen inneren Prozess schenken

Maria zu verehren bedeutet nicht nur zu beten, sondern auch zu versuchen, ihr ähnlich zu werden. Der Monat Mai kann zu einer Gelegenheit für eine innere Umkehr werden. Man kann eine besondere Anstrengung wählen: jemandem verzeihen, mehr beten, auf seine Worte achten, Sanftmut zeigen, sich dem Dienst an anderen hingeben...

Jede kleine Anstrengung wird zu einer Blume, die der Jungfrau Maria geopfert wird. Es ist eine Art, den Glauben konkret zu leben und auf den Ruf Christi zu antworten: "Siehe, deine Mutter".

4. Für Maria singen

Die Marienlieder sind ein Schatz der christlichen Tradition. Ob "Gegrüßet seist du Maria", "Mit Sternen gekrönt", "Regina caeli", "Sei gegrüßt, o Königin" oder das "Magnificat" - diese Gesänge erheben die Seele und ehren die Zärtlichkeit der Mutter Gottes.

Man kann sie allein in seinem persönlichen Gebet singen, oder mit der Familie, vor dem Essen, zu Beginn oder am Ende einer Gebetszeit. Die Musik berührt das Herz und macht unseren Lobpreis noch lebendiger.

5. An Prozessionen und Marienwachen teilnehmen

In vielen Pfarreien werden im Mai Prozessionen oder Marienwachen veranstaltet. Dies sind Momente des gemeinschaftlichen Gebets, die reich an Schönheit und Inbrunst sind. Eine Marienstatue tragen, gemeinsam singen, den Rosenkranz in einer Prozession beten sind alles Gesten, die die Verbindung zwischen den Gläubigen stärken und die Liebe des christlichen Volkes zu Maria sichtbar machen.

Auch wenn man nicht an einer Prozession teilnehmen kann, kann man zu Hause einen besonderen Moment erleben: eine Vigil bei Kerzenlicht, ein Gebet im Freien mit Blick auf den Himmel, ein Lobgesang bei Sonnenuntergang.

6. Marianische Texte aus dem Evangelium lesen oder meditieren

Um Maria besser kennenzulernen, geht nichts über die Evangelien. Man kann die Schlüsselstellen ihres Lebens lesen, meditieren und erneut lesen: die Verkündigung, die Heimsuchung, die Geburt, die Darstellung Jesu im Tempel, die Hochzeit zu Kana, ihre Anwesenheit am Fuße des Kreuzes und ihr Gebet im Abendmahlssaal.

Diese Texte ermöglichen es, zu entdecken, wie nah, menschlich, still und stark im Glauben Maria ist. Ihr Leben zu meditieren bedeutet, sich von ihrem Beispiel formen zu lassen.

7. Maria zu sich nach Hause holen: eine Weihe

Schließlich ist der Monat Mai ein idealer Zeitpunkt, um sein Leben Maria anzuvertrauen. Manche entscheiden sich dafür, ein Weihegebet an die Jungfrau Maria zu richten und ihr ihr Herz, ihr Leben, ihre Familie zu übergeben. Diese Geste, die frei und intim ist, markiert oft einen Wendepunkt auf dem spirituellen Weg.

Sie kann durch eine einfache Formel erfolgen oder indem man einen längeren Weg beschreitet, wie die Weihe an Jesus durch Maria nach dem heiligen Louis-Marie Grignion de Montfort. Diese Selbsthingabe an Maria ist kein Ende, sondern eine Art, tiefer in das Geheimnis Christi einzutreten, durch diejenige, die ihn getragen hat.

Abschließend: ein Weg des Herzens zu Gott

Maria im Monat Mai zu verehren, bedeutet, sein Herz einer diskreten, aber mächtigen spirituellen Mutterschaft zu öffnen. Es bedeutet, in eine göttliche Pädagogik einzutreten, die aus Sanftmut, Stille und Vertrauen besteht. Maria nimmt nie den Platz Gottes ein, aber sie lehrt uns, Ihn besser zu lieben.

Jede Geste, so einfach sie auch sein mag, wird zum Gebet. Jeder Tag im Mai kann eine spirituelle Blume sein. Und nach und nach wird unser ganzes Wesen zu Gott geführt, Hand in Hand mit der Mutter des Erlösers.

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